Chelat Therapie

Chelat Therapie

Die Chelat-Therapie wird hauptsächlich für die Ausleitung von Schwermetallen genutzt, da diese nur durch sogenannte Chelatbildner wie z. B. EDTA oder DMSA aus den Zellen herausgelöst werden können und anschließend über die Niere ausgeschieden werden.

Diese Chelatbildner werden auch in der Schulmedizin verwendet, jedoch meist mit anderen Anwendungsgebieten und weniger häufig.

Neben der Schwermetallausleitung kann die Chelat-Therapie aus meiner Sicht auch bei folgenden Symptomen sehr gut angewendet werden:

  • Durchblutungsstörungen
  • Arteriosklerose
  • Bluthochdruck
  • nach evtl. Bypass-Operationen

Vor der Behandlung müssen zuerst die Nierenwerte kontrolliert werden, da durch die Chelatierung bei jedem Menschen immer auch Schwermetalle ausgeschieden werden.

Im Falle einer Schwermetallausleitung wird dann ein sogenannter Provokationstest gemacht. Im Anschluss wird über 12 Stunden der Urin gesammelt und zur Auswertung an das Labor geschickt. Hier wird ein Schwermetallprofil erstellt, welches Aufschluss darüber geben soll, wie hoch die Belastung durch gewisse Metalle sei. Der Urintest sollte nach einigen Behandlungen zur Kontrolle nochmals durchgeführt werden.

Wie viele Behandlungen nötig sind und in welchen Abständen, wird für jeden Patienten individuell bestimmt. Die Chelatierung ist eine Infusionstherapie. Bitte beachten Sie, dass eine Behandlung 3 Stunden dauert und planen Sie diese Zeit ein.

 

Die Chelat-Therapie wird von der Schulmedizin nicht anerkannt. Über den Wert und die Wirksamkeit des Verfahrens liegen aus Schulmedizin und Naturheilkunde sehr widersprüchliche Aussagen vor, die sich nicht vereinbaren lassen. Der Begriff Ausleitung ist übrigens rein naturheilkundlich und wird so in der Schulmedizin nicht verwendet.

 

Bei Fragen zur Chelat-Therapie wenden Sie sich bitte an mich – ich berate Sie gern: Tel. 08102/874549.

 

« Zurück zu allen Therapieverfahren